Birger Bösch
Birger Bösch, 15.10.2008
> Cosenza verliert immer mehr Einwohner an seine Randbereiche und die umliegenden Orte. So hat der Kern der Stadt immer mehr an Leben und Bedeutung eingebüsst. Cosenza wuchert teilweise unkontrolliert in die kalabrische Landschaft hinein und ist schon fast mit der Stadt Rende zusammengewachsen. Die Stadtstruktur wird also in seinen äußeren Bereichen immer offener und die Bewohner der Stadt müssen immer weitere Wege zurücklegen. Ich möchte mit meinem Projekt Anreize schaffen, welche Menschen dazu motiviert in die Innenstadt zurückzukehren, sowie die Stadtstruktur mehr komprimieren und in klarere Grenzen bringen. Hierfür habe ich mir das eher sozial schwache Gebiet an der Via Popilia ausgesucht und es mit einer neuen Städtebaulichen Struktur versehen, welche sich an der sehr dichten Struktur des Gründerzeitviertels orientiert. Der Bestand wurde weitestgehend erhalten. Durch die höhere städtebauliche Dichte und eine Mischnutzung der Gebäude aus Wohnen, Arbeiten und Gewerbe, sollen die Wege, welche die Menschen zurücklegen müssen verkürzt werden. Der Entwurf besteht im Wesentlichen aus 3 Bautypologien: Reihenhäuser, Hofhäuser, welche sich für eine Teppichbebauung eigenen und Geschosswohnungsbau. My project should stop the suburbanisation of Cosenza and bring back the people to the inner city. To realize this, I worked with a dense structure for the area around the Via Popilia and mixed the pattern of utilisation.
Kristina Jöhnk
Kristina Jöhnk, 11.5.2008
> COSENZA-RENDE-TAVERNA Entwurf 3. Semester von Kristina Jöhnk Konzept aus Italien: Die Situation in dem Tal hat sich uns so dargestellt, dass es keine klaren Grenzen zwischen Natur und Bebauung gibt. Die Häuser sind überall in den Bergen und im Tal. Die Formen der Siedlungen sind länglich, da sie entlang der Straße verlaufen. Es gibt immer wieder Knotenpunkte an den Kreuzungen der Hauptstraßen. Unsere Idee für das Tal war die Bildung von “Inseln in der Landschaft”. Das heißt die Konzentration der Siedlungen an den Knotenpunkten. Dadurch wollen wir erreichen, dass es eine klare Grenze zwischen Natur und Bebauung gibt. Durch die Entwicklung kleinstädtischer oder dörflicher Strukturen soll zudem erreicht werden, dass die Bewohner nicht für alle Aktivitäten ins Auto steigen müssen. Taverna: Am Beispiel Taverna habe ich dieses Konzept ausprobiert. Zunächst haben wir eine Struktur entwickelt auf einer zentralen Fläche. Die Struktur entstand aus den vorhandenen Straßen und Häusern. Der Entwurf sah vor, dass keine vorhandene Bebauung abgerissen werden sollte. Vielmehr sollte die Entwicklung über die Jahre dazu beitragen, dass die Grundstücksbesitzer alter Gebäude neu bauen. Die Struktur teilt sich in drei Bereiche. Der erste Bereich wird durch eine Blockrandbebauung geprägt. Sie umschließt zwei Plätze mit jeweils einem Sondergebäude. Sie soll viergeschossig sein. Durch die Bebauung wird die Primärstruktur gestärkt. Als zweite Bebauungsart habe ich mich für eine Hofhausstruktur entschlossen. Diese ermöglicht eine sehr dichte Bebauung mit starker Struktur. Die Hofhäuser sind 1-2 geschossig. Entwurf eines Hofhauses: Der Grundriss des Hofhauses ist um eine L-förmige Erschließungszone arrangiert. Über einen Eingangshof kommt man ins Haus. Auf der einen Seite gibt es den Wohn- und Essbereich und auf der anderen Seite die Nutzräume, wie Küche, Bad und Zimmer. Das Haus ist zweigeschossig und hat im unteren Bereich einen Gartenhof im oberen eine Terrasse. Im zweiten Stock gibt es zudem eine Einliegerwohnung, die über eine Außentreppe im Eingangshof erreicht wird. Die Materialien für die Fassade sollen nach außen gerichtet Beton ein und nach innen gerichtet aus Holz. Das heißt, die Bewohner kommen immer nur mit dem warmen Material in Berührung. Es gibt zwei Straßenfassaden. In der einen Seite befindet sich der Eingang. Ich habe mich für eine Wandaussparung entschieden, die mit dem oberen Fenster des Flures abschließt. In der anderen Seite sind die Fenster der Nutzräume. In the third semester our examine was to develop a concept for the area cosenza-rende. The actual situation shows unclear boarders between the nature and the settlements. The buildings were build near the street. Because of this development there are junctions where the streets cross. The idea was to concentrate the settlements in the crossing points. The target we want to achieve, is a clear boarder between nature and settlement and a city/village structure for each settlement. This concept I tried out in Taverna. I created a structure on a central area. The dominant form are two places with special buildings connected by a big street. The buildings next to this form are high, 4 floors, and strengthen the structure. The buildings behind that should be courthouses, 1-2 floors. With this typologie I achieve a tense and strong structure.My design object is a courthouse. The plan is arranged around a l-shaped opening-up zone. On the one side are the useable spaces like the kitchen, bathroom and sleeping rooms. On the other side is the living room and in the second floor a terrace. Besides in the second floor is a small in-law unit. There are two courts, one is at the frontside the entry-court and one at the backside. I choose two materials for the façade, the exoteric material should be concrete and the introversive material is wood. The idea is, that the people who live there just encounter to the warm wood.
Eduard Gutjahr
Eduard Gutjahr, 11.5.2008
> Das Entwurfsgebiet liegt in Cosenza/Italien nahe dem Stadtzentrum, es weist hauptsächlich Wohn – und Gewerbenutzungen auf. Mein Entwurfsprinzip ist: Den Bestand an Gebäuden und vorhandenen Wegen möglichst zu erhalten, sie in die Neuplanung zu integrieren - eine authentische Stadterweiterung zu schaffen. The planning area is near the center of the town Cosenza/Italy. The area mainly featuresresidential and industrial buildings. The principle of my planning is: trying to sustain mostly of the existing buildings and streets, integrate them into the new planning area – to create an authentic town expansion.
