Ferrara, Emilia-Romagna, Quartiere Volano
Ferrara am Po di Volano
Jan Henning Laaser, Marilena Meyer, Wintersemester 2015/16

In unserem Entwurf steht das heute brachliegende Hafengebiet direkt am Po im Fokus. Aus dem verlassenen und ungeliebten Ort soll neues Leben in Form von Wohnen, Arbeiten und Freizeitaktivitäten entstehen.
Inspiriert von der stark präsenten Historie der Stadt entstand eine neue Hafenkante, basierend auf den Formen der alten Stadtmauer, die zugunsten des einst intakten Hafens aufgebrochen wurde. Außerdem bildet die Bebauung mit vielen privaten Hinterhöfen in der italienischen Stadt eine Grundlage für den Entwurf. Grenze, Übergang und Insel sind zentrale Themen, wenn man Ferrara betrachtet. Diese sind zunächst präsent, durch die massive Stadtmauer, die den gesamten Stadtkern umschließt und vermittels Durchbrüche in die neueren Stadtteile leitet. So ist auch in unserem Entwurf zu erkennen, dass die Bebauung der einzelnen Abschnitte zunächst eine Grenze zur Umgebung aufbaut, jedoch durch Stichstraßen in das Innere lockt und das Haus als solches einen Übergang zur privaten Insel, dem Innenhof bildet.


Rahmenplan


Die neue Bebauung ist straßenseitig mit Scheddächern versehen und erinnert an Segel von vorbeifahrenden Schiffen. Besonders wichtig war es, trotz der großzügigen Promenade mit zahlreichen Einkaufs- und Erholungsmöglichkeiten geschützten Wohnraum zu schaffen, der jedem Nutzer einen Rückzugsort inmitten der lebhaften Umgebung bietet.
Während unserer Arbeit sind zwei, sich in der Größe unterscheidende Typologien entstanden, die eine variable Nutzung von Wohnen bis hin zur Gastronomie zulassen.
Ein Gebäude für Bildungszwecke und Treffpunkt für Ferraras viele Studenten schafft durch den heraus kragenden Baukörper eine Verbindung von Land und Wasser ein.

Gebudetypologien i.M.: 1:100


Städtebauliche Morphologie i.M.: 1:2.000


Modell i.M.: 1:1.000


Hofhaustypologien i.M.: 1:100