Entwurf - Antwerpen, Het Eilandje: Mexicoeiland/Kempeneiland
Dencity
Angelina Eger, Ingo Gärtner, Februar 2015
Diese Arbeit wurde mit dem BDA-Studienpreis Bremen 2015 (1.Preis) ausgezeichnet!


The design of the urban expansion in Eilandje in Antwerp follows the intention of a horizontal compression in the area. The district is located in the north of the city and limited by the industrial harbor. We try to counteract the European idea of living in suburban one-family houses. But we want to develop a new district which will be attractive to house owners and for urban use as well. That is the reason why we created a district with a high density of courtyard houses, which doesn’t follow a constant structure.
Because of the missing frequency in structure the district is expandable and flexible. Private courts create a special interrelation to the interior unlike other house constructions. In addition to that the well developed infrastructure counteracts the time-consuming shuttle traffic in suburbia and connects it with Antwerp in a modern way. The urban development is supported by a mixed use of the area. It is affected by living houses, commerce and industry. The industrial nature of the area is preserved by conversion of the existing houses. We minded that the level of the buildings harmonizes with the level of the new buildings. To make sure that living in this area is attractive we placed different public places and boulevards in the city centre. In addition to that we set a promenade in the south which interacts with the planned pedestrian bridge over the water as a gateway to the new area. In our design we require a great social mix, high density, low traffic and a pedestrian friendly area that allows working and living in a great environment. A new district with cultural aesthetic in Antwerp.


Dieser Entwurf für eine Stadterweiterung des Eilandje in Antwerpen verfolgt das Ziel einer horizontalen Verdichtung der zu bebauenden Flächen. Das Gebiet befindet sich im Norden der Stadt und wird durch den Industriehafen begrenzt. Der Entwurf wirkt der europäischen Entwicklung zum suburbanen Wohnen in Einfamilienhausgebieten entgegen und schafft ein neues Quartier, das für den Eigenheimbesitzer attraktiv und gleichzeitig städtisch nutzbar ist. Aus diesem Grund wurde in dem Gebiet eine sehr hohe verdichtete Hofhausstruktur geschaffen, die eine unregelmäßige Gestalt annimmt. Ungleich ist diese Struktur flexibel und erweiterbar. Die privaten Höfe schaffen im Gegensatz zu anderen Bebauungsformen eine Beziehung zu den Innenräumen.
Das Gebiet zeichnet sich durch eine sehr gute öffentliche Infrastruktur aus und wirkt so entgegen des zeitaufwändigen Pendlerverkehrs des suburbanen Raums. So verbindet sich das Gebiet mit der Stadt Antwerpen. Des Weiteren wird durch den Schritt der Nutzungsmischung eine Urbane Entwicklung ermöglicht. Es werden neben der Wohnstruktur weitere Gewerbe und Mischnutzungen geschaffen und der alte Industriecharakter wird durch Konversionen der Bestandsgebäude bewahrt. Dabei wird darauf geachtet die Höhen der Gebäude auf einander abzustimmen.
Um ein öffentliches Leben attraktiv zu machen, werden in dem Gebiet verschiedene städtische Plätze und ein Boulevard im Zentrum angelegt. Eine Promenade im Süden; zum Wasser, bildet im Zusammenspiel mit der geplanten Fußgängerbrücke das Tor zum neuen Stadtgebiet. Wir fordern in unserem Entwurf eine soziale Durchmischung, große Dichte, Fußgängerfreundlichkeit und eine Verminderung des Autoverkehrs. So entsteht ein neuer ästhetisch kultureller Ort für die Stadt Antwerpen.



Morphologie M.: 1:2000


Rahmenplan M.: 1:1000


Vertiefung M.: 1:500


Schnitt M.: 1:500






Typologie Hofhaus


Modell M.: 1:200


Ausschnitt Modell M.: 1:500


Modell M.: 1:500


Modell M.: 1:1000