Entwurf - Antwerpen, Het Eilandje: Mexicoeiland/Kempeneiland
Eilandje (Un) Structured
Benjamin Hesseler, Steffen Krecklow, Februar 2015


Development of quarters within the harbor of Antwerp
The further urban planning of Antwerp takes place in the former harbour area Eilandje. In our case Mexico Eilandje.
At first sight we noticed the industrial character of the island with its storage halls up to 26.000 square meters big. As big and as hard to deal with these storehouses, however, they offer an important quality for new experiments: space.
So we kept those halls for our urban layout and worked with them in blocks or axis to get a characteristically organization.
We built exciting open spaces which we modelled by setting new blocks in between and got some kind of Main Boulevard with shared space and edges and niches.
Niches were also the main topic for the size of the big storehouses.
By extending, deleting or filling parts of the halls we experimented with different fitting scenarios.
All in all we were able to reuse simple storage halls for a cultural centre, ateliers, workshops, parking houses or whole neighbourhoods.
Neighbourhoods which offer niches for users who need a more uncommonly environment for their work or lifestyle.
That’s what we offer: Space - Space for something new, Space for something common, Space for something creative, Space for niches.



Quartiersbildung innerhalb des Hafens von Antwerpen
Die Stadterweiterung von Antwerpen bezieht sich auf das Eilandje im ehemaligen Hafengebiet Nach Oude Dokken, Monte Video und Cadix folgen nun die Gebiete um Mexicoeiland, Kempeneiland und Asia Dock.
Bei der Bestandsaufnahme in diesen Gebieten viel schnell der Industrielle Charakter mit seinen riesigen Lagerhallen auf. Hallen mit bis zu 26.000 Quadratmeter prägen besonders Mexicoeiland. Doch auch wenn diese großen Hallen zunächst abschreckend wirken, so bieten diese Gebäude auf der Insel eine besondere Qualität: Platz.
Platz für Neues, Platz für Gewohntes, Platz für Kreatives, Platz für Lautes.?Somit erhielten die Hallen vorerst eine Daseinsberechtigung und es galt einen Städtebau zu entwerfen, der mit diesen großen Bauten arbeitet.
Die Art und Weise wie die Lagerhallen aufgestellt sind folgte eher eine logistischen als einer räumlichen Ordnung, doch genau diese kantige und verdrehte Haltung nutzten wir für den Städtebau.?Es wurden Fluchten aufgenommen und Hallen in Blockränder eingeschlossen. Daraus ergaben sich spannende
Freiräume.?Zu große Freiflächen wurden durch Setzung neuer Blöcke nach vorhandenem Charakter geteilt und strukturiert.?Letztendlich entsteht ein öffentlicher Raum der in einer Hauptachse die ursprüngliche Struktur widerspiegelt und mit daraus entstehenden Plätzen Orte für Programme entstehen lässt. Bei den Zusätzlichen wurden Maßstäbe gewählt, die Nachbarschaftsbildung in dem neuen Quartier zulassen.
Um die fünf Plätze in Verbindung mit den fünf Haupthallen weiter hervorzuheben, sind sie durch jeweils einen großen Baum geprägt. Diese stehen dabei im Kontrast zu dem industriell und grünlos gehaltenen Außenraum. Außerdem?spielen sie später durch ihre Größe mit der niedrigen Skyline von Mexicoeiland.?Diese Hauptachse wird zudem als Shared Space für Straßenbahn, Auto-,Fahrrad- und Fußverkehr aufgestellt um den Raum mit all seinen Nischen und Zugängen zu Bestandshallen bestmöglich erlebbar zu machen.
Der Hauptpunkt dieser Arbeit war es jedoch die Bestandshallen mit funktionsfähigen Programmen zu füllen.?Ob anbauen, zurückbauen oder befüllen, je nach Größe und Gestalt wurden für die Hallen unterschiedliche Szenarien durchgespielt.
Auf diese Weise entstanden aus einfachen Lagerhallen zum Beispiel ein Kulturzentrum, Werkstätten, Parkhäuser oder ganze Quartiere.?Die Quartiere bieten vor Allem Möglichkeiten Nischen zu füllen. Der Nutzer, der sich in der herkömmlichen Wohnung nicht wiederfindet, weil er zum Beispiel Platz für Werkstätten oder Ateliers benötigt, findet hier eine kostengünstigere Alternative.
Somit bieten wir Platz. Platz für Neues, Platz für Gewohntes, Platz für Kreatives, Platz für Lautes.

Morphologie M.: 1:2000


Rahmenplan M.: 1:1000


Nutzungen


Vertiefung M.: 1:500


Schnitte M.: 1:500


Entwicklungsphasen




Promenade

Modell M.: 1:500


Modell M.: 1:1000


Modell M.: 1:2000