Entwurf - Antwerpen, Het Eilandje: Mexicoeiland/Kempeneiland
Charming the Labyrinth
Marc Brandwein, Anastasia Edelberg, Februar 2015


Identity by hierarchy and order
A classic and functional proven way system, which consists of hierarchy and order, is the basis of the design (A). Large, clear and defined main roads for motorized traffic, for bicycles and pedestrians serve as access roads in the design area. Framed by up to 5 storey buildings, the public space offers all the necessary things for the city (B). Resulting from this, it offers the possibility for urban encounter.
As a contrast, are the identity quarter places that have a much more village character by less uses and more residential. Also the buildings are smaller. The access roads are transformed into alleys which are used as shared space (C). The “semi-privacy” of the places creates identity, security and the opportunity to develop freely in the Community. The formal orientation of the design and the derived routing is motivated by the idea of the Labyrinth.

Charming the Labyrinth
Large arterial roads, avenues or boulevards, make an orientation in the city possible. You can have a clear direction. Away from this you can find little side streets or alleys, which don’t allows far views, so that behind every corner can be a secret. Maybe a little town square? Or a new alley? A river? An old Harbour? Or the way back to the boulevard...?

Konzept


Identität durch Hierarchie und Ordnung
Ein klassisches und funktional erprobtes Wegesystem, welches aus Hierarchie und Ordnung besteht, liegt dem Entwurf zu Grunde. Große, klare und definierte Hauptverkehrsachsen für den motorisierten Verkehr, sowie für Fahrradfahrer und Fußgänger dienen als Einfallstraßen in das Entwurfsgebiet (A). Von bis zu 5 geschossigen Gebäuden umrahmt bietet der öffentliche Raum alle für die Stadt notwendigen öffentlichen Einrichtungen und Nahversorgungen. Resultierend daraus bietet er die Möglichkeit für urbane Begegnung mit großem öffentlichem Nutzen (B).
Als Kontrast dazu stehen die identitätsbildenden, quartiersartigen Plätze, die einen wesentlich kleinstädtischeren Charakter durch weniger Nutzungen und mehr Wohnen und durch niedrigere, kleinteiligere Bebauung haben (C). Die Zufahrtsstraßen verwandeln sich in Gassen, die weder dem motorisierten- noch dem Fußgänger- oder dem Fahrradverkehr allein gehören ( Shared Space ) Die halbe „Privatheit“ der Plätze schafft Identität, Sicherheit und die Möglichkeit sich in der Gemeinschaft frei zu entfalten. Die formale Ausrichtung des Entwurfs und die verzweigte Wegeführung spielen mit dem Gedanken des Labyrinthischen.

Der Reiz des Labyrinthischen
Große Ein- und Ausfallstraßen, Alleen oder Boulevards lassen es zu, sich in der Stadt zu orientieren und einer klaren Richtung zu folgen. Fernab dieser Ordnung verliert man sich in kleinen Seitenstraßen oder engen Gassen, welche selten weitreichende Blicke zulassen, so dass hinter jeder Ecke etwas Verborgenes liegt. Vielleicht ein kleiner Stadtplatz? Oder eine weitere Gasse? Ein Fluss? Ein Hafenbecken? Oder der Weg zurück auf den Boulevard...?

Rahmenplan M.: 1:1000


Vertiefung M.: 1:500


Quartiersplatz


Modell M.: 1:500


Modell M.: 1:1000


Modell M.: 1:2000