Entwurf: Dockland – La Spezia
Selection of projects – Auswahl der Projekte
Prof. Klaus Schäfer, Februar 2018
The projects are dedicated to different sites of the coastal edge between city and harbour in La Spezia. With these approaches dissimilar scales ensue in the design at last.
Every project is a new development of constructing areas along the inner-city border of the harbour. This is seen as bridge in or between the existing quarters, as potential place of a new navy museum and as an urban internal development in sense of sustainability for the entire city of La Spezia. With the abandonment of the extremely extensive and lush green area at the threshold to the seaside a qualification of a new public space should be accomplished. The space of private motor vehicle
transport will be reduced to enhance the quality of the public place. This will be seen in every concept as common space of encounter where all kinds of traffic should meet on equal footing.
All the plans are developed with methods of urban design, landscape architecture and building-typologies. A selection of our work is assembled in the following figure ground plans to give an overview.

Die Projekte beziehen sich auf verschiedene Orte des Hafenbereichs von La Spezia. Aus diesen Lagen ergeben sich letztendlich die unterschiedlichen Maßstäbe der Entwürfe.
Alle Projekte entwickeln entlang der innerstädtischen Hafenkante weitere Stadtgebiete. Diese werden als Brücke in/zwischen den vorhandenen Stadtteilen verstanden, als potentieller Ort eines neuen Marinemuseums und als Prinzip einer nachhaltigen Innenentwicklung für die Stadt La Spezia insgesamt. Die Preisgabe des extrem weitläufigen und üppigen Grünbereichs im Übergang zur Wasserkante, soll durch eine Qualifizierung des neuen Freiraums kompensiert werden. Die Räume für den motorisierten Individualverkehr werden begrenzt, um die Qualität des öffentlichen Raums zu steigern. Dieser wird bei allen Entwürfen als gemeinsamer Bereich der Begegnung verstanden, wo auch alle Formen des Verkehrs gleichberechtigt nebeneinander stattfinden können sollten.
Alle Entwürfe sind auf der städtebaulichen, landschaftsräumlichen und bautypologischen Ebene entwickelt. Eine Auswahl der Projekte ist hier in Schwarzplänen zusammengestellt, um einen Überblick zu schaffen.

Roman Balzer, Johannes Ostheider

Min-Max Urban Waterfront / Minimal-Maximal >>>

Even several urban design methods are used to shape the city face to the waterfront. A transition of larger urban settings and public parks, each with neighborhood squares and from outside to inside diverging scales designates the contrasty trait of the new quarters.
Gleich mehrere städtebauliche Methoden werden hier angewandt, um das urbane Gesicht der Stadt zur Bucht zu prägen. Ein Wechsel größerer Setzungen und Grünanlagen, jeweils eigene individuelle Quartiersplätze und von außen nach innen divergierende Maßstäbe bestimmen die kontrastreiche Charakteristik der neuen Quartiere.

Jule Viets, Stina Strangmann

Edge of the City / Stadtkanten >>>
The open spaces along the waterfront will be focused certain special aspects. Herewith accrues the possibility to move the edge of the town extending the little existing blocks towards the waterfront with an inner private space. The Piazza Europa is included as construction area.
Die Freiräume entlang der Wasserkante werden auf entscheidende räumliche Aspekte konzentriert. Daraus ergibt sich, dass die Stadtkante vorverlegt werden kann, in dem die kleinen vorhandenen Blöcke um einen privaten Bereich erweitert werden können. Die Piazza Europa wird in diese Bebauung miteinbezogen.

Larissa Behrens, Rico Krispin

On the tracks of history – Colle dei cappuccino / Auf den Spuren der Geschichte >>>
Inspired by the origin special concept of Adalberto Liebras Crio Re the setting of the urban design and the typological building for the cathedral will developed as a quarter of its own. The task should be to find for a presently unsatisfying situation a proportionated answer with a self-contained identity. The complex topographical conditions and the existing ensemble are respected in every detail.
Angelehnt an das ursprüngliche Raumkonzept Adalberto Liberas für Cristo Re wird städtebaulich und bautypologisch für die Kathedrale ein eignes Viertel entwickelt. Ziel ist es, für eine räumlich derzeit unbefriedigende Lage, eine angemessene Lösung zu entwickeln, die zu einer eigenständigen Identität führt. Auf die komplizierte topografische Lage und das vorhandene Ensemble wird detailliert Rücksicht genommen.

Aline Gonsior, Desiree Spahn

Harbour Edge La Spezia / Hafenkante La Spezia >>>
Several interventions create a distinctive shape of the city and its front to the bay. Every part gets its own scale out of the neighborhood. Advanced in the western part between Porto Mirabello and old town a new quarter with a separated scale is conceived that leads into the current Arsenale.
Punktuelle Eingriffe schaffen eine differenziertere Figur der Stadt und ihrer Kante zur Bucht. Jeder Bereich bildet seinen Maßstab aus der Nachbarschaft. Vertiefend wird in dem Bereich zwischen Porto Mirabello und Altstadt ein neues Viertel mit eigenständigem Maßstab entwickelt, dass bis in den gegenwärtigen Marinebereich führt.

Fenise Armutcu, Meliha Bedia Kök

Urban bridge Piazza Europa / Stadtbrücke Piazza Europa >>>
A new district creates at the end of the “Passegiata” a boundary between trad port and promenade. The quarter replaces the open field of the Piazza Europa with an urban neighborhood reaching to the setting of the cathedral Cristo Re.
Ein neues Quartier bildet am Ende der „Passegiata“ die Grenze zwischen Handelshafen und Hafenpromenade. Das Viertel ersetzt den offenen Raum der Piazza Europa mit einem urbanen Stadtteil, der auch die Kathedrale Cristo Re mit einschließt.

Ruben Jaich, Peter Lalowski

Cleare Edge / klare Kante >>>

To the new cruise terminal, a self-contained district has been allocated. The compact edge of the city as new address self-reliant and physically stands next to terminal. At once the slime line of the city in front of the topography upward is extended to an autonomous quarter.
Einem neuen Kreuzfahrtterminal wird ein eigenständiger Stadtteil zugeordnet. Die geschlossene Stadtkante steht als neue Adresse dem Terminal selbstbewusst und körperhaft gegenüber. Gleichzeitig wird die gegenüber der ansteigenden Topografie recht schmale Lage der vorhandenen Stadt arrondiert.