Entwurf: Überseestadt Bremen Revisited
Ausstellung im Infocenter Speicher XI
Prof. Klaus Schäfer, Lehrstuhl für Städtebau, Hochschule Bremen, Februar 2014

 

Ein Studentenprojekt von Prof. Angela Uttke und Dipl.-Ing. Juliane Heinrich, Lehrstuhl Städtebau und Siedlungswesen, Institut für Stadt- und Regionalplanung (ISR) an der Technischen Universität Berlin und Prof. Klaus Schäfer, Lehrstuhl für Städtebau, School of Architecture Bremen (SoAB), an der Hochschule Bremen.

Mit der Ausstellung „10 Jahre Masterplan Überseestadt“, die im Frühjahr 2013 im Infocenter der Überseestadt im Speicher XI präsentiert wurde, ist auf eine erfolgreiche Planungsgeschichte des mehr als 300 Hektar großen Entwicklungsbereichs hingewiesen worden.
Anknüpfend an diese Gesamtschau über einen langen Entwicklungszeitraum, haben wir uns mit unseren Studenten im Wintersemester 2013/2014 der Frage gestellt, inwieweit die vorhandenen Planungen der Überseestadt einfach fortgesetzt werden können, oder ob Neuordnungen wünschenswert und möglich sind. Dabei war für uns maßgebend, eine städtebauliche Position zu erarbeiten mit Blick auf die Architektur des öffentlichen Raumes und den Wert der Überseestadt als urbaner Stadtteil von Bremen. So haben wir den neuen und alten Bestand nach der Qualität seiner Zwischenräume überprüft, nach den Verbindungen zu den Nachbarstadtteilen gesucht, die bisherigen Leerstellen betrachtet und Abhängigkeiten für die künftige Entwicklung entdeckt. Manche Parameter der bisherigen Planung haben sich inzwischen verschoben, neue Anforderungen an die Nutzung werden gestellt, Flächen, die bisher unangetastet waren, stehen zukünftig mehr im Fokus. Wir haben versucht unsere ‚Idealplanungen’ vor einem Entwicklungshorizont mehrerer Dekaden zu erarbeiten und darzustellen.
In einem Workshop in Bremen haben wir Analysen erstellt und erste Strategien im Herbst 2013 erprobt und mit Vertretern der Senatorischen Behörde (SUBV) und der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB) diskutiert. Zwölf Entwürfe aus Berlin und Bremen waren als Ergebnis in unserer Ausstellung zu begutachten. Davon werden hier die wichtigsten Teile präsentiert.