Hochschulseminar – Die inklusive Stadt
Colin Ward: Das Kind in der Stadt
Wajih Sabra, Efim Shonov, Wintersemester 2013/14

Colin Ward ist ein Fachmann für Erziehungs- und Umweltfragen und gibt durch dieses Buch, einen Einblick wie es um den Zustand unserer Städte im Hinblick auf die Bedürfnisse und Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern steht. Er will darauf aufmerksam machen , wie der Lebensraum für Kinder in unseren Städten in jeder Hinsicht versagt. Die Integration von Kindern in die Stadt, beschreibt er als sehr schwierig und weist auf folgenschwere Probleme der Gesellschaft, die dadurch entstehen. Das Buch dokumentiert, sehr schön den Ideenreichtum von Kindern, den sie in der Stadt anwenden um sich ihre Umgebung zu nutze zu machen und sie wieder zurück zu erobern. Den Kinder sollen die Stadt benutzen, nicht umgekehrt.

 

 

Colin Ward is a specialist in the field of educational and environmental matters and by this book, he gives insight into the current state of our cities with regard to the needs of children and their possibilities to unfold. He wants to point out in which way the living environment of children in our cities fails in every respect. The author describes the integration of children into the city as very difficult and refers to momentous problems of society that result from this difficulty. The book is documenting nicely, in which way the children use their imaginativeness in the city in order to take advantage of their surroundings and to reconquer it. The children should make use of the city, not the other way around.




Verlorenes Paradies ?

Die Erinnerung von Erwachsene an die Kindheit, ist beschränkt und durch die Illusionen und

Traumvorstellung an ein perfektes Bild von Erlebnissen und Erfahrungen bestimmt, die das Zukünftige Leben bereichern und eine Art Erhellung mit sich bringt.



Zwischen Slums der Hoffnung und der Verzweiflung ,auch in dem Industriezeitalter der 20`er Jahre

war der Spalt von Arm und Reich groß.



Beglückender Lebensraum.

Es ist wichtig wie Kinder die Umgebung wahrnehmen. Städte müssen auch einen Menschen glücklich machen und nicht nur funktionieren.



Wie das Kind die Stadt sieht.

Kinder entdecken die Stadt ohne Vorkenntnisse und die Belastungen des Alltagslebens. Sie nehmen Sie anders wahr als Erwachsene und sehen Dinge die von Älteren nicht mehr Wahrgenommen werden.



Altertümer , Entdecker, Neuerer.

Die Benutzung der Straße spielt eine große Rolle, Sie ist Wohnraum und Entdeckungsraum für die Kinder. Doch durch den Modernen Wohnungsbau , droht dieser Raum zu verschwinden.



Privatsphäre und Isolation.

Kinder haben oft nicht die Wahl ,ob sie alleine sein können oder wie Sie ihre Umgebung Wahrzunehmen haben. So wohl soziale Herkunft als auch Elterliche Macht , spielen eine große Rolle.



Der Stadt preisgegeben.

Die Stadt ist ein Magnet für Kinder vom Land, ihre magische Anziehungskraft birgt Chancen aber auch Risiken mit sich. Trotz dessen Stürmen Millionen in die Stadt , mit der Hoffnung auf ein besseres Leben.



Ein Nachmittag in der Vorstadt.

Die Sehnsucht nach einem eigenem Haus mit Garten und die nähe zum Arbeitsplatz, machen die Vorstadt zu einem beliebten Wohnraum. Unterstützt wird das ganze durch die modernen Transportmittel , wie Eisenbahn, Straßenbahn, Auto.



Die Kolonisierung kleiner Flecken.





Anpassung an die aufgezwungene Umwelt.

Kinder machen sich die Stadt zu ihrem Spielplatz, ihnen etwas vorzuschreiben ist Illusion. Oft Erinnern sich Erwachsene daran , das nicht der Spielplatz ,sonder die Baustelle interessant wahr.



Spiel als Protest und Erkundung.

Oft ist das Spiel eine Art Protest gegen die Erwachsenenwelt, sie kann als symbolischen Widerstand gesehen werden oder als eine Art und Weise um Aufmerksamkeit zu erlangen.



Die besonderen Vorzüge der Stadt.

Ob Arm oder Reich, wer die Vorzüge der Stadt kennt, kann sie für sich nutzen. Kinder brauchen ein Hobby, in dem sie ihr können unter Beweis stellen.



Das Kind und der Straßenverkehr.

Früher bot sich für ein Kind, eine Art Entdeckungswelt und Arbeit auf den Straßen auf . Heute beherrschen nur noch Blechlawinen den Asphalt und drängen sich in den Lebensraum der Kinder.



Räder auf der Straß.

Erst das eigene Fahrrad und dann das fremde Auto. Den Wunsch nach eigenem Besitzt ist auch bei Kindern stark vertreten. Intelligenz und Ideenreichtum kennt kein Alter.





Regale auffüllen im Supermarkt.

Oft ist der Traum von eigenem Besitz so groß , das Kinder lernen ihre eigenen Privilegien zu setzen. Schule wird oft Nebensache, die Bedeutung von Geld spielt eine große Rolle.



Das Mädchen im Hintergrund.

Immer geht es um den Jungen im Vordergrund , doch welche Rolle spielen Mädels in der Stadt.

Der Junge ist der typische Prototyp eines Stadtkindes, aber im Hintergrund muss das andere Geschlecht sich ebenfalls beweisen.



In der fremden Stadt zur Schule gehen.

Neben finanziellen Problemen, kommen Sprachschwierigkeiten auf die Einwanderer und Immigranten zu. Während Arme Leute in die Städte ziehen , für ein bessere Leben, verlassen wohlhabende Familien die Städte und gehen in die Vorstädte. Dieser Kreislauf sorgt für eine Ungleichgewicht.



Die Stadt als Lehrmittel.

Der Raum in dem Kindern etwas beigebracht wird, beschränkt sich zu sehr auf ein paar Quadratmeter, es müsste mehr Stadt-bezogenes Lernen stattfinden. Die Stadt als eine Art Lehrraum , ist eine vorteilhafte Variante.

 

 

Das Stadtkind auf dem Lande.

Der Mythos des Landlebens, wird Kindern durch Bücher und Erzählungen näher gebracht, doch die Berührung mit dem Leben auf dem Land , kann kein Buch ersetzen. Der Wunsch von dem Tag auf dem Land gewinnt immer mehr an Bedeutung .