Hochschulseminar - Was kostet die Stadt? oder Die Stadt als Beute
EXPERIMENT - Ausbeutung des Bremer Namens
Gruppenarbeit, 27.04.2010

"What does it cost - the city!?"
- the city as prey -

We want to examine whether Bremen, a city which has established a name for itself, might fall prey to our experiment.With the help of picture postcards we tried to sell the public typical features of other cities as typically "bremisch".

First, we confronted Bremen's citizens with the picture postcards by leaving them in their post boxes.

Second, we spread the picture postcards with a short survey attached as E-cards on the Internet.

We intend to examine to which extent the city and its characteristic features can be seen as replaceable and to which extent a manipulation of the focus group might be possible. Our conclusions will be drawn on the basis of returned picture postcards and the evaluation of the online survey.

 

 

 

 

 

 

 

 

Denkt man über ein Fazit nach, so stellt sich die Frage, ob speziell das Bremer Stadtbild austauschbar ist, oder ob es generell leicht ist den Charakter einer Stadt auf andere Städte zu übertragen?
Die Resonanz per Internetumfrage und die Antworten per Postkarte sind natürlich ganz unterschiedlich ausgefallen. Manche Motive wurden ganz klar als Täuschung erkannt, manche sahen Zukunftsvisionen und andere sahen darin eine Diskussionseröffnung.

Abschließend lässt sich festhalten: Desto mehr sich Menschen mit "ihrer" Stadt identifizieren, desto weniger leicht ist es Stadtmotive oder eher gesagt “Stadtmodernitäten“ von Stadt zu Stadt zu übertragen. Ebenfalls fällt auf, dass gerade sehr moderne Gebäude und Bauwerke mit einem hohen Eventcharakter es schwer haben unverwechselbar zu sein. Gebäude, die einem "Bilbao-Effekt" folgen, bringen für Außenstehende oft eine Austauschbarkeit mit sich.