Das Institut der Stadtbaukunst versteht sich als wissenschaftliches Diskussionsforum für die Architektur der Stadt. Der Begriff der Stadtbaukunst wird hierin eindeutig gefasst und absichtsvoll auf ein manifestes Bild der Stadt begrenzt. Der allgemeine Relativismusdiskurs zum Begriff des Städtischen wird hier nicht angestrebt.

 

Das Ziel – die dichte, gemischte und kompakte Stadt ist allumfassend. Es gilt sich definitorisch und perspektivisch dem Wesen der Stadt zu nähern und diesen Betrachtungen räumlich, strukturell, soziologisch und ökonomisch nach zu gehen. Die Stadt wird aus einem retrospektiven Bild in ein zukünftiges Programm versetzt (Lernen vom Bestehenden!). Gleichwohl wird der historische Zusammenhang nicht allein betrachtet, sondern dabei die Permanenz von Stadt als radikaler Anspruch an das neu zu entwickelnde genommen.

Heutige Stadt ist im ebenbürtigen Sinne zur historischen herzustellen.

 

Projekte der Architektur und des Städtebaus, Aufsätze, Essays, Hochschulbeiträge, Links (zu anderen Einrichtungen ähnlicher Ausrichtung) sowie Literaturempfehlungen sollen die beschriebene Zielsetzung in diesem Internetportal wiederspiegeln. Daneben ist die Sammlung von Kommentaren (Anregungen, Kritik, Erweiterungen) als ein Beitrag zu einer Diskussion an dieser Stelle möglich und gewünscht!

 

„Der Gegensatz von Stadt darf nicht als seinesgleichen gelten!“

 

Das räumliche Forum der Gesellschaft ist die Stadt. Dichte und Nähe sind darin die Form von Architektur und Sozialem. Verborgenheit und Öffentlichkeit, Geheimnis und Erkennen stehen für ein Spiel aus Enge und Weite, Gleichem und Ungleichem, Identität und Fremden.

 

Das „Institut der Stadtbaukunst“ wird seit 2006 im Netz betrieben.

ISSN 2364-3986

Aktuell: Einladung 17. Architekturbiennale Venedig Belgischer Pavillon – Capriccio: Positionen zur Europäischen Stadt vom 22. Mai bis 21. November.